Löschgruppenfahrzeug 10-6 (LF 10-6)

Fahrzeugdaten
| Funkrufname | Florian Osnabrück 11-45-20 |
|---|---|
| Kennzeichen | OS-KT 112 |
| Tag der Erstzulassung | 23. Februar 2006 |
| Fahrgestell-Hersteller | Daimler Chrysler |
| Typ | 976.X3 |
| Leistung | 130 kW / ca. 177 PS |
| zul. Gesamtgewicht | 11000 kg |
| Besatzung | 0/1/8 |
| Feuerlöschpumpe | Feuerlöschkreiselpumpe 10-2000 (FPN 10-2000) und Tragkraftspritze (TS) 8/8 |
| Löschwasser | 600 Liter |
Tabelle: Fahrzeugdaten Löschgruppenfahrzeug 10-6 (LF 10-6)
Beschreibung:
Bei diesem Fahrzeug handelt es sich um das Erstangriffsfahrzeug der Feuerwehr Berge. Nach der Ersatzbeschaffung eines alten Löschgruppenfahrzeuges 8 (LF 8) trat dieses Fahrzeug 2006 den Dienst in der Wehr an.
Auf einem Allradfahrgestell ist das Fahrzeug in Anlehnung an die DIN für das Löschgruppfahrzeug LF 10/6 gebaut, jedoch mit einer erweiterten Beladung im Bereich der technischen Hilfe.
Eine festeingebaute Feuerlöschkreiselpumpe, vom Fahrzeugmotor angetrieben, bringt eine Wasserförderleistung von 2000 Litern pro Minute bei 10bar. Die im Seitenraum eingeschobene Tragkraftspritze fördert 800 Liter Wasser bei 8 bar.
Neben der Normbeladung des Löschgruppenfahrzeuges führt das LF 10/6 eine Zusatzbeladung technische Hilfeleistung mit sich. Hierzu zählen ein Rettungssatz, bestehend aus Rettungsschere und Rettungsspreitzer, ein Mehrzweckzug, sowie diverse Trenn- und Schneidgeräte.
Auf dem Fahrzeug sind vier umluftunabhängige Atemschutzgeräte untergebracht. Zwei davon befinden sich im Mannschaftsraum, sodass bereits auf dem Weg zum Einsatz sich ein Trupp mit dem wichtigen Hilfsmittel ausrüsten kann.
Weiterhin wurde es durch die Unterstützung der Fördernden Mitglieder und der Berger Bevölkerung möglich, dass bei der Anschaffung ein Lichtmast zusätzlich am Fahrzeug verbaut werden konnte. Der Lichtmast ist pneumatisch bedienbar und verfügt über 2×1000 Watt Arbeitsscheinwerfern.
Zur Kommunikation stehen auf dem Fahrzeug ein festeingebautes Funkgerät im 4-m-Band, sowie fünf tragbare Funkgeräte im 2-m-Band zur Verf?gung.
Bei allen Einsatzstichworten rückt das Fahrzeug als erstes Löschfahrzeug nach dem Einsatzleitwagen zur Einsatzstelle aus. Im Falle eines Sirenenalarms mit einer Gruppenbesatzung und im Falle eines Funkalarmempfängereinsatzes lediglich mit einer Staffelbesatzung, um eine zeitnahe Ausrückung sicherzustellen.

